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Ziel

Ziel des Projekts "ERGA – Energie-Ressource Gute Arbeit" (Laufzeit: 2011-2014) war die Steigerung der Attraktivität von Arbeitsplätzen vor allem bei kleinen und mittelständischen Unternehmen in ländlichen Regionen, die angesichts der Entwicklung der Altersstruktur zunehmend mit Fachkräftemangel konfrontiert sind. Das "E" in ERGA stand für die Energiebranche und zugleich für die Energie der Mitarbei­terinnen und Mitarbeiter. Das "R" stand für die Ressource eines qualitativ hochwertigen Arbeitsplatzes, "G" und "A" für "Gute Arbeit": gute Arbeitsergebnisse und gute Arbeitsbedingungen.

ERGA richtete sich vorwiegend an

  • kleine und mittelständische Unternehmen im ländlichen Raum,
  • die zum Beispiel in der Umwelt-, Bau- und Energietechnikbranche einen steigenden Fachkräftebedarf haben,
  • und an deren betriebliche Interessenvertretungen.
  • Firmen anderer Branchen konnten teilnehmen.

ERGA hat Maßnahmen angeboten

  • gegen vorhandenen und absehbaren Fachkräftemangel
  • durch Unterstützung bei der Steigerung der Attraktivität von Arbeitsplätzen,
  • die sich auszeichnen durch "Gute Arbeit" als "Neue Qualität der Arbeit".

ERGA organisierte und leistete

  • Bestandsaufnahmen in und mit den teilnehmenden Unternehmen (Analysen, Checks)
  • gibt Empfehlungen für Maßnahmen und unterstützt konkret deren Umsetzung, vor allem
  • in Qualifizierungsverbünden und weiteren Maßnahmen der Personalentwicklung sowie
  • in weiteren Verbundmaßnahmen zum Beispiel zur Verbesserung der Gesundheitsvorsorge, der Familienfreundlichkeit, des Mobilitätsmanagements, des Wissenserhalts, der Personalführung und der Unternehmenskultur.

ERGA förderte darüber hinaus

  • die Öffentlichkeitsarbeit, die auf Besonderheiten guter Arbeit in den Unternehmen aufmerksam macht (Darstellung als guter, attraktiver Arbeitgeber)
  • und die Vernetzung mit regionalen und überregionalen Partnern aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Verbänden.

Projektpartner

TAT Technik Arbeit Transfer GmbH

Das TAT war im Projekt ERGA zuständig für die Gesamtprojektleitung, die projektbegleitende Evaluation und für die Koordination der gemeinsamen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Darüber hinaus war das TaT zuständig für die Durchführung von Basis- und Intensivchecks und für die Entwicklung von firmenübergreifenden Verbünden mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

Kreis Steinfurt

Der Kreis Steinfurt ist ländlich geprägt und hat sich in den letzten Jahren einen hervorragenden Namen gemacht als "Zukunftskreis" in Sachen Regenerative Energien und Klimaschutz. In den vergangenen Jahren konnte der Kreis Steinfurt mit dem Agenda-Prozess und der mehrfach ausgezeichneten Philosophie "energieautark2050" zeigen, wie die Energiewende im ländlichen Raum gestaltet werden kann. Deutlich steigende regionale Wertschöpfung im Bereich der erneuerbaren Energien, innovative Vorhaben und Projekte wie der Bioenergiepark Saerbeck oder die Strommarke "Unser Landstrom" und ein wachsendes aktives Netzwerk aus Unternehmen stehen für diese dynamische Entwicklung mit hervorragenden Arbeitsplatzperspektiven. In ERGA hat der Kreis Steinfurt die Unternehmen bei transbetrieblichen Maßnahmen und bei der Ansprache von regionalen Akteuren unterstützt.

Akademie Überlingen

Die Akademie Überlingen ist eine der größten Schulungseinrichtungen in Deutschland. An 35 Standorten in Niedersachsen, Bremen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Thüringen unterhält sie zurzeit mehr als 2.500 Schulungsplätze. In erga beteiligt sich das Institut für Unternehmensentwicklung der Akademie Überlingen an der Ermittlung des Beratungs- und vor allem des Qualifizierungsbedarfs, wirkt mit an der Qualifizierung der Clustermanager und der Organisation und Durchführung von Qualifizierungsangeboten für die Unternehmen.

DGB Bildungswerk NRW

Mit jährlich rund 45.000 Teilnehmer/innen in seinen Seminaren ist das DGB Bildungswerk NRW e.V. größter Anbieter politischer Bildung in NRW. Mitglieder des eingetragenen Vereins sind die nordrhein-westfälischen DGB-Gewerkschaften. Die Referent/innen sind oder waren überwiegend aktive Mitglieder im Betriebsrat, Personalrat, der Mitarbeitervertretung, Jugend- und Auszubildendenvertretung oder Schwerbehindertenvertretung. Dies sind auch die wesentlichen Zielgruppen.

Dokumentation

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1. März 2012

Auftaktveranstaltung

Ort: Transferzentrum für angepasste Technologien, Rheine


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25. Juni 2012

Erster Transferworkshop

Ort: Transferzentrum für angepasste Technologien, Rheine

Auszug aus dem Programm:

  • Achim Achim Sieker, BMAS
    Vorstellung der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA)
  • Ingo Dedermann, Barczewski GmbH, Bielefeld
    Praxisbeispiel: CASA-Bauen
  • Norbert Wemmer-Trappe, noweConsult, Münster
    Great Place to Work
  • Veit Hartmann, TAT, Markus Reinermann, Akademie Überlingen
    erga-Instrumente in der Praxis

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10. Juli 2013

Zweiter Transferworkshop und Exkursion

Ort: Flughafen Münster / Osnabrück (FMO) und Bioenergiepark Saerbeck

Auszug aus dem Programm:

  • Judith Terstriep, Institut für Arbeit und Technik, Gelsenkrichen
    Cluster Management – Ein Job wie jeder andere?
  • Thomas Möller, Kreis Steinfurt
    Markus Reinermann, Akademie Überlingen
    Veit Hartmann, TAT

    Erfahrungen mit dem Management von KMU-Verbünden
  • Wilfried Roos, Bürgermeister von Saerbeck
    Der Bioenergiepark Saerbeck als "gebauter Verbund"?
    Fachkundig geführte Besichtigung des Bioenergieparks Saerbeck

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24. Januar 2014

Abschlussveranstaltung

Ort: Transferzentrum für angepasste Technologien, Rheine

Auszug aus dem Programm:

  • Achim Sieker, Bundesministerium für Arbeit und Soziales
    Grußwort
  • erga - Projektpartner
    Vorstellung der Projektergebnisse
  • Achim Sieker / Prof. Dr. Robert Tschiedel
    Auszeichnung der beteiligten Unternehmen
  • Dr. Jochen Dreßen, Bundesministerium für Bildung und Forschung
    "Gute Arbeit" unter den Bedingungen von Industrie 4.0

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ERGA kompakt

Während der Projektlaufzeit veröffentlichte Informationsbriefe für Teilnehmer und Interessierte am Projekt ERGA.


 

ERGA Podcast

Projekt-Information als Podcast

Handreichungen für KMU

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Leben und Arbeiten im Zukunftskreis Steinfurt

Broschüre mit einem Überblick über die Standortbedingungen im Kreis Steinfurt mit einem Vorwort von Thomas Kubendorff, Landrat Kreis Steinfurt


Beispiele guter Praxis

Handreichung von Nele Buschan/Veit Hartmann/Robert Tschiedel, TAT

Inhalt:
Links zu Beispielen guter Praxis zu den Themen: Arbeitsgestaltung, Arbeitsplatz und Arbeitsumgebung · Arbeitszeitgestaltung · Betriebliche Gesundheitsförderung · Führung und Unternehmenskultur · Personalwesen · Übergang in die Rente, Berufsaustritt · Wissen managen – Wissen sichern · Gute Arbeit – gutes Produkt


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"Gutes Produkt"

Handreichung von Robert Tschiedel, TAT

Inhalt:
Eine Handlungshilfe vor allem für KMU, die sich mit dem Thema "Qualität des Produkts" beschäftigen. Dabei geht der Blick deutlich über das hinaus, was bisher darunter gefasst wurde (funktioniert gut, ist haltbar, nicht schädlich, sieht gut aus und ist nicht zu teuer). Die wachsende Erwartung, ökologischen und sozialen Anforderungen zu genügen, wird hier ausführlich mit berücksichtigt.


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Personalentwicklung optimieren

Handreichung von Markus Reinermann vom Institut für Unternehmensentwicklung der Akademie Überlingen mit einem Unternehmenscheck zur Personalentwicklung und Qualifizierung


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Checkliste Arbeitgeberattraktivität 2.0

Handreichung von Jürgen Reckfort, Kommunikationsbüro Reckfort

Inhalt:
Im Projekt ERGA wurde auch der Frage nachgegangen, ob und in welcher Form kleine und mittlere Unternehmen in Zeiten von Web 2.0 und Social Media das Internet nutzen können, um sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren. Die Checkliste ist ein Ergebnis dieser Arbeiten. Sie richtet sich ausdrücklich an kleine und mittlere Firmen und Organisationen und enthält Anregungen zum Umgang mit dem Thema sowie zahlreiche weiterführenden Links zu hilfreichen Quellen im Internet.


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Verbundmanagement von KMU

Handreichung von Robert Tschiedel, TAT

Inhalt:
Arten von Verbünden · Problemlösungsorientierte Verbünde · Warum eigentlich Verbünde von KMU · Finanzierung von Verbünden · Verbundmanagement und Interaktion in Verbünden · Vom Check zum Verbund · Besonderheit Qualifizierungsverbünde · Verbünde in öffentlicher Trägerschaft · Beteiligung von Mitarbeiter/innen, Herausforderungen für Gewerkschaften · Zur Bedeutung der sozialen Nachhaltigkeit des Produkts · Verbundbeispiel "AG BioÖl" · Verbundbeispiele aus dem Projekt erga


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Gute Arbeit und Gesundheit aus gewerkschaftlicher Sicht

Handreichung von Nikolaus Bley, DGB-Bildungswerk NRW e.V.

Bild im Rahmen der Initiative:
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Projektträger:
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